Ellwangen (dpa/lsw) - Das Urteil im Prozess um den Fichtenau-Mord am Landgericht Ellwangen verzögert sich. Es werde erst in einer Woche fallen, sagte der Vorsitzende Richter Gerhard Ilg am Freitag. Er begründete das damit, dass noch nicht alle Verteidiger der vier Angeklagten plädieren konnten. Ein 43-Jähriger Schrotthändler, seine 32 Jahre alte Lebensgefährtin sowie sein Neffe (32) und sein 21 Jahre alter Sohn sollen Anfang Dezember einen 51-Jährigen stundenlang gequält und ermordet haben. Der Mann erstickte an seinem eigenen Blut. Neue Gutachten und die Aussagen der mehr als 30 Zeugen hatten die Beweisaufnahme in die Länge gezogen.